Sa

07

Okt

2017

Masai Mara Erfahrungsbericht von Dominik Wojcik

Maasai Mara, Kenia, Afrika, Wildlife, Fotosafari, Uwe Skrzypczak

Erfahrungsbericht von Dominik Wojcik zu meiner Fotosafari in der Masai Mara im Sommer.

mit zusätzlichem Video- und Bildmaterial der Teilnehmer Marcel Stephan und Ulrich Winkler. 

 

Also hier entlang und Afrika und Wildlife Fotografie pur geniessen

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Sa

26

Aug

2017

Die „Five boys“ der Masai Mara

Geparden Jagd in der Masai Mara, Kenia. Wildlife Fotografie, Afrika, Fotosafari, Nikon D500,
Die „Five boys“ genannten Geparden

Die diesjährigen Photoworkshops mit DM Tours zur großen Migration in der Masai Mara waren mit fotografischen Highlights nur so gespickt und ich werde wohl noch Wochen brauchen, um das ganze Bildmaterial zu Sichten und zu Sortieren.

 

Eine Fotoserie ist für mich allerdings so herausragend, dass ich sie hier vorab poste. Ein Jagdserie der „Five boys“, einer Koalition aus fünf jungen Geparden, wie sie im gesamten Serengeti-Mara-Ökosytem so noch nicht beobachtet wurde. Männliche Geparden-geschwister schließen sich zwar üblicherweise zu lebenslangen Koalitionen zusammen, gewöhnlich sind dies aber nur zwei bis drei Tiere. Hier haben sich (wohl erstmals, wie mir verschiedene Gepardenforscher berichteten) drei Brüder mit zwei fremden Geparden zu einer Fünferkoalition zusammengeschlossen.

Insbesondere ihr koordiniertes Jagdverhalten ist schier unglaublich. Mehrmals konnten wir beobachten, wie drei Geparde mit Scheinangriffen Gnu- oder sogar Elandherden ablenkten, während die anderen beiden gnadenlos aus Hinterhalten zuschlugen, um Jungtiere zu erbeuten. Ganz besonders hat es mir aber diese Jagd in der Dämmerung angetan, weil hier zwei der ästhetisch schönsten Tiere ihre Gattung – der Gepard als schnellste und eleganteste Raubkatze und ein Impala mit seinem prachtvollen Hörnern als schönste und ebenso elegante Antilope – ihren Kampf Hunger gegen Überlebenstrieb mit unglaublich hoher Geschwindigkeit ausgefochten haben.

 

Die komplette Serie ist in der Dämmerung mit 10 Bildern pro Sekunde bei ISO 3200, 1/1250 und Blende 4.0 entstanden.

 

Diese Szenerie konnten wir nur dadurch in den Kasten bekommen, weil Joseph, unser Cheffahrer, uns permanent über die Entfernung des für uns im hohen Gras unsichtbar anschleichen Geparden auf dem Laufenden hielt, während wir uns mit den Kameras nur auf das Impala konzentriert haben. Der Frontal-Run mit einer Annäherungsgeschwindigkeit von über 80 km/h auf unserer Fahrzeug hat dann keine 3 Sekunden gedauert – also ein Erfassen dieser Jagdszene nach dem Start wäre mit langen Teleobjektiven praktisch unmöglich gewesen.

Geparden Jagd in der Masai Mara, Kenia. Wildlife Fotografie, Afrika, Fotosafari, Nikon D500,

Der erste Gepard stürmt mit hoher Geschwindigkeit auf das Impala zu

Geparden Jagd in der Masai Mara, Kenia. Wildlife Fotografie, Afrika, Fotosafari, Nikon D500,

Der Gepard war bereits nach kurzer Zeit auf Schlagdistanz und es sah so aus, als wenn die Antilope keine Chance gehabt hätte

Geparden Jagd in der Masai Mara, Kenia. Wildlife Fotografie, Afrika, Fotosafari, Nikon D500,

Die weiten Sprünge und Richtungswechsel des Impalas machten es dem Geparden aber unmöglich, es an den Hinterläufen umzureißen

Geparden Jagd in der Masai Mara, Kenia. Wildlife Fotografie, Afrika, Fotosafari, Nikon D500,

Die „Kür“, und es scheint, dass der Gepard ganz kurz vor dem Zuschlagen war

Geparden Jagd in der Masai Mara, Kenia. Wildlife Fotografie, Afrika, Fotosafari, Nikon D500,

Ein schneller Richtungswechsel und aufwirbelnder Staub bremsten den Geparden erneut aus, er kam nicht mehr auf Schlagdistanz heran

Geparden Jagd in der Masai Mara, Kenia. Wildlife Fotografie, Afrika, Fotosafari, Nikon D500,

Als der erste Gepard konditionell am Ende war, lauerte bereits ein Zweiter auf das fliehende Impala, es drehte aber im letzten Moment ab

Geparden Jagd in der Masai Mara, Kenia. Wildlife Fotografie, Afrika, Fotosafari, Nikon D500,

Der zweite Gepard kam nicht mehr auf Schlagdistanz heran. Man kann hier nur vermuten, dass die gegenüber dem Impala immer noch deutlich schnelleren Geparden vom Vortag noch zu vollgefressen waren, um ihre höhere Geschwindigkeit über längere Distanzen halten zu können. Das clevere, und in entscheidenden Augenblicken immer wieder geschickt ausweichende Impala hatte sich den Siegespreis des Überlebens an diesem Tag aber auch redlich verdient.

 

Für mich sind dies selbst immer auch Gänsehaut Momente ... Wildlife und Natur mit den Möglichkeiten der Fotografie festzuhalten. Wer diese "Five boys" gerne auch einmal erleben möchte schaut sich gerne meine Fotosafaris in November + Dezember und alle neuen Touren 2018 an (einige Workshops nur noch Restplätze, also meldet Euch gerne bei Interesse). 

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Mi

26

Apr

2017

Highlights Masai Mara Fotoworkshop & Safari März 2017

Wetter und Wildvorkommen

 

Die Masai Mara ist auf jeder Tour immer wieder für Überraschungen gut. Wegen der monatelangen Dürre in Kenia hatte ich eigentlich im Vorfeld der Reise damit gerechnet, dass es in diesem März auch in der Mara Region völlig ausgedörrt, extrem staubig und tagsüber sehr heiß sein wird. Doch kurz vor meiner Abreise nach Kenia bekam ich die Info, dass die ersten schweren Gewitter – Vorboten der Regenzeit – bereits über Teile der Masai Mara niedergegangen waren und auch mit weiteren Regenfällen in den kommenden Tagen zu rechnen sei und somit doch noch gute fotografische Aufnahmebedingungen zu erwarten waren.

 

Bereits auf dem Flug von der Küste war ich erstaunt, dass das Kilimandscharo Massiv völlig wolkenfrei war und dann beim Anflug auf Olkiombo lag fast die gesamte Masai Mara frisch ergrünt vor mir. Die ersten Tage boten dann mit dem fast Teppich-kurzen Gras nahezu ideale Aufnahmebedingung ohne Störelemente im Vordergrund. Das Wetter wechselte häufig von Sonnenschein zu stärkerer Bewölkung und mit teilweise dramatischen Lichtstimmungen bei aufziehenden Gewittern. 

 

Elefanten, Kenia, Sonnenaufgang, Kenia, Safari, Fotosafari, Wildlife, Wildlife Fotografie
Ein Elefant vor einer Gewitterfront bei Sonnenaufgang

In der zweiten Wochenhälfte sorgten dann schwerere Regenfälle für noch dramatischere Aufnahmeszenen, allerdings war das Vorwärtskommen in der von Schlamm durchzogenen Masai Mara dann nicht immer ganz einfach. Der teilweise wolkenverhangene Himmel war darüber hinaus im Morgenrot und zum Sonnenaufgang hervorragend geeignet, um die Tiere als Silhouetten in der Landschaft abzubilden. 

Die Wildbestände waren mit Ausnahme von Gnus – die außerhalb des Parks in den nördlichen Schutzgebieten grasten – sehr hoch. Insbesondere Herden von Topis, Elends und Impalas waren sehr häufig zusehen. Auch die Elefantenbestände scheinen in der eigentlich relativ kleinen Masai Mara stetig im Anwachsen. Bei den heimischen Zebras ist die seit 2015 zu beobachtende, allabendliche Migration von der Masai Mara in die Olare-Orok-Conservancy, ein fester Bestandteil ihres Tagesablaufs geworden. Diese cleveren Tiere haben entdeckt, dass sie in den von Massai’s besiedelten Gebieten viel sicherer vor nächtlichen Raubtierattacken sind. Seitdem sieht man außerhalb des Zeitraums der großen Migration aus der Serengeti kaum noch von Raubtieren gerissene, erwachsene Zebras. Bei den Zebras und den Antilopen stand auch augenscheinlich die Paarungszeit kurz bevor, denn man konnte häufig Revierkämpfe unter den Hengsten und Bullen beobachten. 

 

Von der technischen Seite hat sich neben der Nikon D810 die D500 mit ihrem schnellen und präzisen Autofokus für Actionszenen sehr bewährt. Insbesondere bei mit hoher Geschwindigkeit jagenden Geparden hat ich nie zuvor eine so hohe Trefferquoten. Bei der Objektivauswahl bin ich auf dieser Tour das erste mal fremdgegangen. Lars Theiß vom Fotomagazin hatte das Sigma 2,8 120–300mm Sports zum Testen dabei. Wegen des günstigen Preises (ca. die Hälfte einer 2,8 300mm Festbrennweite) war ich erst skeptisch, aber nach einigen Testfotos hat Lars die Optik für den Rest der Woche nicht mehr wiedergesehen. Schärfe und Bildqualität in Verbindung mit der D810 sind einem 2,8 300mm absolut gleichwertig und somit extrem hoch. Der Autofokus ist sehr schnell und der Bildstabilisator arbeitet deutlich geräuschloser, als ich es von meinen Objektiven gewohnt bin. Das Handling dieses nicht gerade zierlichen Objektivs ist ähnlich wie bei einem 2,8 300mm aber die Verarbeitung ist eine Klasse für sich. Die Optik hat sich als äußerst Unwetterbeständig erwiesen und die durchdachten, versenkt angeordneten Schiebeschalter für Autofokus und Bildstabilisator verstellen sich beim Sigma endlich nicht mehr zufällig von selbst, wenn man beispielsweise auf dem Beanbag vom Quer- zum Hochformat wechselt. Auch der Zoombereich von 120–300mm kommt mir an einer Vollformatkamera deutlich mehr gelegen als ein 70–200mm. Durch die hohe Lichtstärke von 2,8 ist das Objektiv natürlich auch erste Wahl für die Dämmerungsfotografie. Am Ende habe ich mit der Kombi D810 und Sigma 120–300mm Sports mehr als 30% meiner Aufnahmen gemacht und bin äußerst angetan von den Bildergebnissen. Wann immer ich in Zukunft nur die Möglichkeit habe, lediglich zwei Teleobjektive mitzuführen, wird das Sigma 120–300mm mit Sicherheit eins von den beiden sein.

Löwen

 

Hatten wir so reichlich auf dieser Tour, wie ich sie in dieser Menge seit Jahren nicht mehr in der Masai Mara gesehen habe. Von gerade mal zwei Wochen alten Babys über heranwachsende Tiere bis zu einer sehr großen Zahl erwachsener Weibchen und Männchen war alles auf den Plains. Insbesondere die große Menge von ausgewachsenen männlichen Löwen – und von der Serengeti eingewanderter Nomaden – werden wohl in nächster Zeit zu geänderten Strukturen in den bekannten Löwenrudeln und Löwenterritorien führen. Die meisten der in den letzten Jahren bekannten männlichen Rudelführer sind zwar noch wohl auf, aber einige von ihnen weisen schon erhebliche Alterserscheinungen auf. Das mittlerweile auf weit über dreißig Löwen angewachsene Rudel von Blacky und Lipstick, der beiden schönsten „Blackmanes“ der Mara, wird in letzter Zeit immer häufiger von fremden Löwen attackiert. Der zunehmende Karriesfrass an ihren Reißzähnen wird Blacky und Lipstick die Verteidigung ihres Rudels nicht mehr sehr lange möglich machen. Von den Notch-Brothers sind augenscheinlich nur noch zwei arm Leben. Ob Scarface noch lebt, konnten ich nicht wirklich feststellen, allerdings sind seine Brüder noch wohl auf. Vom Fig-Tree Rudel streunen zwei Männchen zur Zeit häufig durch die Mara und auch im Maya-i-Fisi Gebiet südöstlich des Talek-Rivers sind einige junge männliche Löwen als Nomaden unterwegs. Aus der Serengeti sind vier junge Löwennomaden eingewandert, vermutlich Geschwister oder Cousins, denen sich mittlerweile auch eine Löwin angeschlossen hat.

Löwen, Fotosafari, Kenia, Safari, Wildlife Fotografie
Aus der Serengeti in die Masai Mara eingewanderte Löwennomaden – vier junge Männchen, mutmaßlich Geschwister oder Cousins – drängen vor einer aufziehenden Gewitterfront Hyänen von ihrem Riss, einen in der Nacht zuvor erlegten Büffel.

Leoparden

 

Waren von der Bildausbeute auch gut, es fehlte nur ein bisschen Action. Die Leopardin Kabuso hat wieder zwei Junge, die etwa ein halbes Jahr alt sind, Lorien ein neues, vielleicht 8 Wochen altes Baby und auch ihre Tochter vom letzten Jahr hat das Erwachsenenalter erreicht. Sie wird jetzt Luluka genannt. Bahati hat auch zwei neue Babys, die wir allerdings nicht vor die Kamera bekommen haben. Und der kleine Leopard, der im letzten Jahr häufig auf Autos gestiegen ist, hat auch im Erwachsenenalter keine Scheu vor Touristenfahrzeugen aufgebaut und nutzt sie wie keine andere Raubkatze in der Mara als Deckung zur Jagd.

Leoparden, Safari, Fotosafari, Kenia, Afrika, Wildlife, Wildlife Fotografie
Leopard auf der Pirsch

Geparden

 

Gab es deutlich weniger als sonst zu fotografieren und zu beobachten, vermutlich durch die sehr großen Mengen von Hyänen in Teilgebieten der Mara. Nur Malaika lässt sich davon augenscheinlich nicht unterkriegen. Ihre überlebenden beiden Babys vom letzten Sommer sind jetzt ca. 9 Monate und wohlauf. Es bleibt zu hoffen, dass Malaika noch wenigsten so lange überlebt, bis die beiden eigenständig sind, denn bei ihr machen sich die Alterserscheinungen nun deutlich bemerkbar. Ihre Reiszähne sind nur noch kurze Stumpfen und ihre frühere Spurtstarke und Ausdauer bei der Jagd ist auch nicht mehr vorhanden. Sie lauert dem Wild sehr lange auf, versucht dabei lahme oder kranke Tiere ausfindig zu machen, um sich dann fast wie ein Leopard auf eine möglichst sehr kurze Schlagdistanz heranzupirschen.

Bilderserie jagende Gepardin, Malaika.

 

Am nächsten Mittag hat Malaika dann Jagdglück gehabt. Leider hatten wir nur zu spät erkannt, dass es sich beim Opfer wahrscheinlich um eine kranke, in jedem Fall sehr lahme Gazelle gehandelt hat und haben unsere Fahrzeuge auf die übliche, hohe Distanz positioniert, um die Jagd in ihrem Verlauf fotografieren zu können. Tatsächlich hätte weniger als die halbe Distanz gereicht, was den Fotos im flimmerten Mittagslicht natürlich sehr zu gute gekommen wäre.

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So

15

Mai

2016

Dieter packt die Mara Sucht

Gästegeschichte vom Foto Workshop mit  Uwe in der  Masai Mara im März 2016

 

Dieter Schneider auf zweiter Fototour in der Masai Mara 

 

Meine 1. Fotosafari mit Uwe in die Masai Mara war 2015 zur großen Migration. Außergewöhnliche Erlebnisse und eine enorme Fotoausbeute machten mich sofort „marasüchtig“und ich mußte im März 2016 wieder teilnehmen.

Löwen, Afrika, Kenia, Wildlife Fotografie Fotosafari mit Uwe Skrzypczak, DM Tours, Nikon DF,

Die Raubtierdichte der Masai Mara ist einmalig. Wir sahen in einer Woche mindestens 12 verschiedene Geparden, die berühmten Löwen Lipstick, Blacky und die Notch-Brüder.

Löwen, Afrika, Kenia, Wildlife Fotografie Fotosafari mit Uwe Skrzypczak, DM Tours, Nikon DF,

Die scheuen Leoparden der Masai Mara beobachteten und fotografieren wir mehrfach beim Fressen, Spielen und im Baum. Dank einer Off Road Permission kamen wir direkt an die Motive heran und fotografierten exklusiv.

Geparden, Afrika, Kenia, Wildlife Fotografie, Fotosafari mit Uwe Skrzypczak, DM Tours, Nikon D750,
Geparden, Afrika, Kenia, Wildlife Fotografie, Fotosafari mit Uwe Skrzypczak, DM Tours, Nikon D750,

Diese professionelle Arbeit ist nur möglich, da Uwe als erfahrender Wildlife-Fotograf über ein umfangreiches Wissen des Serengeti-Ökosystems verfügt.

Geparden, Afrika, Kenia, Wildlife Fotografie, Fotosafari mit Uwe Skrzypczak, DM Tours, Nikon DF,

Mit Josef, Bernhard und Moses hatten wir die besten Masai der Mara als Fahrer und Spotter, die uns immer in perfekte Fotodistanz brachten.

Elefanten Potrait, Afrika, Kenia, Wildlife Fotografie, Fotosafari mit Uwe Skrzypczak, DM Tours, Nikon DF,
Geparden, Afrika, Kenia, Wildlife Fotografie, Fotosafari mit Uwe Skrzypczak, DM Tours, Nikon D750

Danke an Dieter Schneider für seine Fotos und Erlebnisse bei seiner zweiten Safari in der Masai Mara mit mir gemeinsam, Dieter ich freue mich darauf, Dich auch zur eventuellen dritten Safari begrüssen zu können und das Safari Fieber wieder gemeinsam mit Dir zu erleben. Alle Fotos entstanden bei meiner DM Tours Fotosafari im März 2016 in der Masai Mara, Kenia. Mein nächster Foto Workshop vom 30. Juli bis 06. August 2016 in die Maasai Mara ist bereits bis auf 1 Restplatz ausgebucht.

 

Für Alle, die solch eine einmalige Tour (Migrations Zeit der Gnus) im August 2016 doch noch miterleben wollen, biete ich ab sofort einen zweiten Termin in der Maasai Mara vom 06. bis 13. August 2016 inklusive 7 Übernachtungen mit Vollpension, allen Eintrittsgebühren und Pirschfahrten inklusive Transfer ab Nairobi für 3.298,- Euro. Die neuen Termine für 2017 findet Ihr nun auch auf meiner Website. 

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Fotosafari Masai Mara Kenia mit Uwe Skrzypczak

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Do

12

Mai

2016

Als Neuling auf Fotosafari in der Masai Mara

Gästegeschichte vom Foto Workshop mit  Uwe in der  Masai Mara im März 2016

 

Lorenz Rieger als Newbie in der Masai Mara

 

Über eine Kollegin wurde ich auf Uwe und die Fotosafari in die Massai Mara aufmerksam gemacht. Das war eine gute Gelegenheit mich wieder verstärkt meinem Hobby Fotografie zu widmen, außerdem war ich bislang noch nie in Afrika gewesen, auch Wildlife Fotographie war mir ein neues Feld, bisher hatte ich mich vor allem mit Landschaftsfotografie beschäftigt. Insofern kann ich sozusagen aus der Perspektive des Neulings berichten, alle anderen Teilnehmer der Reise waren „alte Hasen“, Afrika-erfahren und sehr gute Wildlife Fotografen. 

Löwen, Afrika, Kenia, Wildlife Fotografie Fotosafari mit Uwe Skrzypczak, DM Tours

Von Ihnen habe ich während des Aufenthalts wertvolle Tips und Anregungen bekommen, auch das „Miteinander“ war sehr kameradschaftlich und harmonisch. Vor Beginn der Safari musste mein Equipment aufgerüstet worden, ich entschied mich für eine Vollformatkamera und ein APS-C Modell, als Objektive kamen Zoomobjektive der Brennweiten 28-300, 70-200 sowie 80-400 zum Einsatz

Für den Anfang war dies insgesamt keine schlechte Wahl: Zoomobjektive mit einem breiten Brennweitenumfang haben den Vorteil dass man durch Heranzogen die Tiere einfach auf das Bild bekommt, bei langbrennweitigen Festbrennweiten kann es mitunter schwierig sein. Außerdem sind kleinere und leichtere Objektive im Vorteil bei sich schnell bewegenden Tieren die sich u.U. schnell auf einen zu oder von einem weg bewegen. Auch der günstige Kaufpreis ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Der Nachteil dieser Objektive ist jedoch die schlechtere Bildqualität im Vergleich zu den teuren high-end Festbrennweiten. Insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen bringen lichtstarke Festbrennweiten deutlich bessere Ergebnisse, teilweise lässt sich das Manko der Zoomobjektive später in der Bildbearbeitung ausgleichen. 

Ich habe auf dieser Safari viel mit der Technik experimentiert und konnte glücklicherweise von Uwe einige der großen high-end Objektive ausleihen, dabei zeigt sich dann zu Hause doch deutlich die Unterschiede. Die Reise war wirklich einmalig, insbesondere wenn man sich für Großkatzen interessiert. Diese werden buchstäblich hautnah erlebt, auch außerhalb der befestigten Wege. Beeindruckend war für mich die Kompetenz und Ausdauer unserer Guides Joseph, Bernhard und Moses, sie sind exzellent ausgebildet, sprechen sehr gut Englisch und haben nachhaltig zu dem Erfolg der Reise beigetragen. 

Besonders in Erinnerung geblieben sind mir einige Jagden, insbesondere der schnelle Antritt der Geparden ist einfach unglaublich. Die Tage waren straff organisiert, morgens um 5:00 Uhr aufstehen, bereits vor Sonnenaufgang haben wir das Camp verlassen und haben dann im Sonnenaufgang die ersten Bilder geschossen. Abends blieb meistens nur noch kurze Zeit zum Essen und Duschen, dann sank man zufrieden ins Bett. Auch das Gebrüder Löwen in der Ferne und das Gekicher der Hyänen konnte mich dabei nicht stören.

 

Die Masai Mara ist so schön, dass man auch allein der Landschaftsfotografie wegen hinfahren könnte, immer wieder gibt es wechselnde Lichtverhältnisse, insbesondere wenn Unwetter aufziehen, lassen sich dramatische Stimmung fotografieren. 

Letztendlich muss ich Uwe Recht geben, einmal vor Ort kann man sich der Faszination der Großkatzen nicht entziehen, diese in freier Wildbahn in ihrem natürlichen Umfeld zu erleben ist einfach unglaublich.

Löwen, Afrika, Kenia, Wildlife Fotografie Fotosafari mit Uwe Skrzypczak, DM Tours

Danke an Lorenz Rieger für seine Fotos und Erlebnisse bei seiner ersten Safari in Afrika, als Landschaftsfotograf die Wildnis in der Masai Mara zu entdecken ist schon Abenteuer pur. Erlebt bei meiner DM Tours Fotosafari im März 2016 in der Masai Mara, Kenia. Mein nächster Foto Workshop vom 30. Juli bis 06. August 2016 in die Maasai Mara ist bereits bis auf 1 Restplatz ausgebucht.

 

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So

24

Apr

2016

Die Loewen der Masai Mara

Gästegeschichte vom Foto Workshop mit  Uwe in der  Masai Mara im März 2016

 

Regina Müller - Blacky und Lipstick, zwei Charakterköpfe der Masai Mara.

 

Lange habe ich überlegt, was ich denn diesmal aus der Masai Mara berichten soll. Die Tage waren wieder einmal voll mit vielen schönen Erlebnissen. Da gab es die ganzen Leopardenweibchen mit ihren Jungtieren; wir haben wirklich fast jeden Tag Leoparden beobachten können. Auch die Gepardenmammas haben uns alle stolz ihren Nachwuchs präsentiert. Unzählige Zebras habe wir gesehen; immer wieder haben die Hengste um Stuten gekämpft. Da waren wie immer auch Hippos, Gazellen, Topis, Elan und viele verschiedene Vögel. Besonders Störche waren diesmal zahlreich vertreten, aber auch meine Lieblinge, die Bienenfresser, liessen sich wieder schön fotografieren. Ein Grund, warum ich überhaupt immer wieder in die Masai Mara fahre, sind die Löwen. Diesmal wollte ich auch die Männchen und die Rudel kartieren, um zu sehen wie und ob sie sich im Vergleich zum Vorjahr räumlich verändert haben. Sind die Rudel gleich geblieben oder hat sich ihre Größe verändert? Haben sich Rudel zusammengeschlossen? Das sind Fragen, die mich schon seit einiger Zeit interessieren. Diesmal konnten wir zwei Löwenbrüder und ihr Rudel fast täglich beobachten.

Vor einem Jahr habe ich Lipstick das erste Mal bewusst gesehen. Wir er da stand bei seinem Rudel. Es war unser letzter Morgen im März 2015 bei Sonnenaufgang.

Lipstick und Blacky, die Löwen der Masai Mara in Kenia. Fotosafari bei Uwe. Skrzypczak

Dieses Jahr haben wir sie gleich am ersten Abend gefunden. Ein wenig lädiert, Blacky hat gehumpelt - Gleich am nächsten Morgen haben wir sie wieder aufgesucht. Diesmal waren die Jungtiere auch dort; die Weibchen anscheinend auf bei der Jagd. Unter Aufsicht der Väter lässt es sich natürlich hervorragend spielen und so tollten die jungen Löwen ausgelassen herum.

Lipstick und Blacky, die Löwen der Masai Mara in Kenia. Fotosafari bei Uwe. Skrzypczak
Lipstick und Blacky, die Löwen der Masai Mara in Kenia. Fotosafari bei Uwe. Skrzypczak

Das ganze Rudel hat sich dann etwas später in eine Lugger zurückgezogen. Schon am nächsten Tag haben wir vier Weibchenn mit Jungen gefunden; Blacky und Lipstick waren nicht weit und machten eine kurze Stipvisite. Eines der Weibchen hatte eine heftige Verletzung im Gesicht; es schien aber recht gut verheilt zu sein; keine Zeichen einer Infektion.

Lipstick und Blacky, die Löwen der Masai Mara in Kenia. Fotosafari bei Uwe. Skrzypczak
Lipstick und Blacky, die Löwen der Masai Mara in Kenia. Fotosafari bei Uwe. Skrzypczak

So hatten wir fast jeden Tag eine Begegnung mit Blacky und Lipstick und ihrem Rudel. Am vorletzten Morgen dann beide im Licht der aufgehenden Sonne. Es hatte in der Nacht geregnet, so daß das Licht wunderbar weich war.

Auch das Rudel war nicht weit weg.

Am Nachmittag dann ein kräftiger Regen. In Minutenschnelle wurden die Wege rutschig und schlüpfrig; wer stehenbeibt versinkt im Matsch. Nach dem Regen dann noch ein letztes Mal für diesen Trip Blacky und Lipstick. Zwei nasse Löwenbrüder, in diesem Moment schienen sie glücklich einander zu haben. Ich bin gespannt wie es weiter geht, und ob sie auch noch im nächsten Jahr das schlagkräftige Duo sind. Sicherlich zwei der eindruckvollsten Löwen hier zur Zeit.

Danke an Regina für diese einmaligen Fotomomente von meiner DM Tours Fotosafari im März 2016 in der Masai Mara, Kenia. Mein nächster Foto Workshop vom 30. Juli bis 06. August 2016 in die Maasai Mara hat nur noch drei Restplätze. 

 

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Mi

13

Apr

2016

Masai Mara schlägt alles

Gästegeschichte vom Foto Workshop mit  Uwe in der  Masai Mara im März 2016

 

Winfried Wisniewski - Masai Mara schlägt alles

 

Seit 1978 besuche ich als Naturfotograf das Massai-Mara-Wildschutzgebiet, Teil des Serengeti-Mara-Ökosystems, in Kenias Süden, Ich habe viele Jahre benötigt, um brauchbare Ergebnisse heimzubringen. Lange Zeit bestand die Schwierigkeit darin, einen Tour-Organisator zu finden, der mich an die „richtigen Stellen“ im Gebiet gebracht und Fahrer bereitgestellt hat, die mich in die richtige Fotoentfernung gefahren haben. Das alles kann man heute konfektioniert bestellen. Es ist aber sehr teuer. So habe ich denn ein Angebot angenommen, bei dem ich ein preiswertes Modell testen konnte: eine der Denis-Moser-Touren unter der Leitung von Uwe Skrzypczak. Die Besonderheiten und Vorteile dieser Touren sind hier von anderen Teilnehmern hinreichend beschrieben worden.

 

„Positiv überrascht“ wäre eindeutig zu niedrig angesetzt auf einer Beurteilungsskala. Es waren grandiose Bedingungen. Die Fahrzeuge waren in erstklassigem technischen Zustand, und die Fahrer hervorragend geschult, was die Zusammenarbeit mit Fotografen mit professionellem Anspruch betrifft. So durfte ich eine Vielzahl von fotografisch erfolgversprechenden Situationen erleben.

Fotosafari Masai Mara Kenia mit DM Tours und Uwe Skrzypczak

Frühstück in der Mara

Nikon D810; 24-70/2.8;  1/1600, Bl. 

Fotos @ by Winfried Wisniewski

In der gesamten Mara soll es nach Auskunft der leitenden Wildbiologin des laufenden Gepardenprojekts nur knapp 70 verschiedene Geparde geben. Ich habe in zehn Tagen 19 verschiedene Individuen dieser Art gesehen, was mehr als einem Viertel der Gesamtpopulation im gesamten Reservat entspräche!

Geparden in der Masai Mara, Kenia

Spielende Geparde

Nikon D4; 600/4; 1/20 Sek; Bl.22; ISO: 500

Fotos @ by Winfried Wisniewski

Spielende Geparden Masai Mara, Kenia

Spielende Geparde

Nikon D4; 600/4; 1/125 Sek.; Bl. 8; ISO: 1250

Fotos @ by Winfried Wisniewski

Und ich habe im selben Zeitraum mehr verschiedene Leoparden  gesehen als auf allen Touren in  den knapp 40 Jahren vorher zusammen! So viel zur Qualität unserer Fahrer!

Springender Leopard, Masai Mara Kenia

Springender Jungleopard

Nikon D4; 600/4; 1/1600 Sek, Bl. 4.5; ISO: 640

Fotos @ by Winfried Wisniewski

Leoparden Baby Masai Mara, Kenia

Nicht ganz geheuer

Nikon  D4; 600/4; 1/160; Bl. 4.5; ISO: 1250

Fotos @ by Winfried Wisniewski

Leoparden Familie Masai Mara, Kenia

Und Mama passt immer schön auf

Nikon D810; 70-200/2.8; 1/3200 Sek. bei Bl. 4,5; ISO: 640

Fotos @ by Winfried Wisniewski

Geisterleopard Masai Mara Kenia

Der Geisterleopard

Nikon D4; 600/4; 1/2 Sek; Bl. 4.0; ISO 3200

Fotos @ by Winfried Wisniewski

Ich habe mit der Nikon D4 und der D810 fotografiert und mit den beiden Teleobjektiven 2.8/400 und 4/600, zum Teil mit Konverter, fotografiert. Der Autofokus dieser „Lichtriesen“ ist, verglichen mit den Vorgängern, exzellent! Insbesondere mein Foto vom springenden Jungleoparden wäre mit anderem Equipment vermutlich nicht möglich gewesen.

"Blacky"

Nikon D4; 600/4; 1/500Sek; Bl. 4,5; ISO 1600

Löwen Familie Masai Mara, Kenia

"So, die schnappen wir uns!"

Nikon  D810; 70-200/2.8; ; 1/2000 Sek.; Bl. 6.3; ISO: 500

Fotos @ by Winfried Wisniewski

Dreifarbenglanzstare; Nikon D810; 400/2.8 plus Koverter 1,4-fach; 1/100 Sek; Bl. 5,6; ISO 250

Dreifarbenglanzstare

Nikon D810; 400/2.8 plus Koverter 1,4-fach; 1/100 Sek; Bl. 5,6; ISO 250

Fotos @ by Winfried Wisniewski

Fliehendes Impala, Masai Mara Kenia

Fliehendes Impala

Nikon D4, 600/4; ISO: 160; 1/40 Sek, Bl.22

Fotos @ by Winfried Wisniewski

Wenn ich die Ergebnisse betrachte, kann ich einmal mehr nur den verstorbenen Altmeister Fritz Pölking zitieren: „Mara schlägt alles!“ Und das Beste: Ich habe ausschließlich in den ersten Morgen- und späten Abendstunden bei gutem Licht fotografiert. Des Mittags bin ich ins Camp gefahren und habe schon einmal gesichtet und gesichert, was ich da produziert hatte.

Danke an Winfried für diese einmaligen Fotomomente und technischen Einblicke von meiner DM Tours Fotosafari im März 2016 in der Masai Mara, Kenia. Mein nächster Foto Workshop vom 30. Juli bis 06. August 2016 in die Maasai Mara hat nur noch drei Restplätze. 

 

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So

10

Apr

2016

Fotosafari – ein Knochenjob

Gästegeschichte vom Photoworkshop mit  Uwe in der Masai Mara im März 2016

 

Burghard Schreyer – 05.15 Uhr in der Masai Mara

 

Ein erfahrener Fotograf, der seit 20 Jahren die Massai Mara besucht. Einen Massai als Fahrer und Spotter der Tierwelt der Extraklasse und eine Landschaft mit einer schier unglaublichen Tierdichte. Was ist das Ergebnis dieser Mischung ?? Eine Fotosafarie und ein Erlebnis der absoluten Sonderklasse. Seit nunmehr 4 Jahren fahre ich mit Uwe, Fotograf und Josef, Fahrer und Spotter kreuz und quer durch die Massai Mara.

Es ist keine Erholung – vielmehr ein Knochenjob. Wer glaubt, hier Urlaub machen zu können, ist auf dem berühmten Holzweg.

Morgens um 05.15h klingelt der Wecker und nach einer gruseligen Tasse Pulverkaffee geht es ab in die Dunkelheit der Masai Mara. Wegstrecken bis zu einer Stunden werden in Kauf genommen um im Morgenlicht bereits bei den Tieren vor Ort zu sein. Denn nur dieses Licht und das am Abend, die blaue Stunde vor dem Sonnenuntergang, versprechen Bilder im besten Licht.

Wer mit Afrika Sonne und Hitze verbindet, hat ab der frühen Mittagszeit völlig Recht. Die Fahrt am Morgen findet allerdings bei sehr niedrigen Temperaturen statt – ohne warme Jacke nicht zu ertragen. Das Gleiche bei der Heimfahrt, wir kommen nicht vor 19.30h wieder zurück in das Camp. Ein langer stressiger Tag – und trotzdem fahren wir jeden Morgen wieder los, keiner würde im Camp zurückbleiben – was also treibt uns an ?? Die Antwort ist denkbar einfach. Eine Tierwelt von unglaublicher Menge und Vielfalt ... Je nach Jahreszeit bevölkern bis zu 1,0 Millionen Gnus und Zebras und Gazellen die Massai Mara. Dazu kommen noch weitere Pflanzenfresser.Zebras, Impalas, Leierantilopen, Kongonies, Elefanten, Hippos und viele andere. Natürlich sind dann auch alle Karnivoren (Fleichfresser) zahlreich vertreten. Löwen, Geparde, Leoparde,Hyänen, und andere kommen zahlreich vor. Die Anzahl der Pflanzenfresser reguliert die Anzahl der Fleischfresser.

Die Eindrücke, die auf uns einwirken, wollen nicht enden. Ich kann mich nicht auch nur einmal daran erinnern, Langeweile empfunden zu haben. Wir verwöhnten Städter erleben hier einen Lebensraum, der unsere Prioritäten wieder neu ordnet. Wir wären wohl nicht lang in der Lage, in dieser Umgebung zu überleben. Aber genau das versuchen alle Tiere, Tag für Tag; denn kein Tier hat hier eine Überlebensgarantie.

Selbst die Tiere am Ende der Nahrungskette kämpfen täglich ums Überleben. Der König der Tiere, der Löwe, kann täglich sein Leben verlieren. Nicht jede Jagd verläuft erfolgreich, der Tritt von einem Huf eines Zebras kann zu Verletzungen führen, die tödlich enden. Der Angriff einer Büffelherde bringt auch für einen Löwen den Tod. Löwenjunge werden von Büffelherden häufig getötet, sie sind die zukünftige Bedrohung des eigenen Lebens. Auch eine Hyäne zögert keine Sekunde, ein Löwenjunges zu töten. Es ist ein ständiger Kampf ums Überleben – bei allen Lebewesen in der Mara. Und wir mittendrin, wir nehmen Teil am Alltag der Tiere in diesem Lebensraum, gesichert in einem Jeep. Die meisten Tierarten nehmen keine Notiz von uns. Wir sind geduldet, nicht mehr.

Der Löwe geht einen Meter am Jeep vorbei, er hebt nicht mal den Blick. Wir werden ignoriert, sie leben ihr Leben, als ob wir nicht vorhanden wären. Wir passen wohl nicht in das Beuteschema der Räuber, glücklicherweise. Aber wir versuchen auch nicht zu stören und lassen es nicht am Respekt vor der Tierwelt fehlen. Ein Abstand zum Tier und seinem Habitat sind Gesetz. Alle Erinnerungen an den Streichelzoo wären hier fehl am Platz und könnten in bestimmten Situationen zum eigenen Tod führen. Selbst ein schnelles Austreten hinter einem Busch könnte das eigene Ende nach sich ziehen, dort lag vielleicht das Raubtier – zufällig.

Aber bei Einhaltung der Regeln bietet dieses Naturreservat Begegnungen, die man nie vergießt. Es muss nicht immer der Löwe sein, man wird Zeuge, wie 2 Hippos um ein Revier streiten, wir sahen sogar, wie 2 Hippos 2 Gnukälber verspeisten – von wegen Pflanzenfresser !!

Farbenprächtige Vögel, die einem bis auf ca 5m herankommen lassen. Geparden, die 4 Junge bis in das Erwachsenenalter bringen. Aber auch den Kill einer Grant-Gazelle durch eine Gepardin. Leider fraßen die 2 Jungen am hinteren Ende schon, als die Gazelle noch nicht tot war und die Mutter die Gazelle noch im Kehlbiss hatte.

Die Schönheit und die Kraft eines Leoparden sind unvergessene Eindrücke. Er ist in der Lage, Beutetiere, die weit mehr als er selbst wiegen, in sehr hohe Bäume zu tragen. So muss er seine Beute nicht teilen.

Die Masai Mara entführt uns aus dem Alltag hinein in eine Welt mit eigenen Regeln .... 

Oh je, der Wecker klingelt, schon wieder 05.15h. Ein schöner neuer Safari Tag beginnt.

Alle Fotos @ by Burghard Schreyer.

Danke an Burghard für diese Einblicke in den "Knochenjob einer Fotosafari" … tolle Fotomomente und schmunzelnde Worte von meiner DM Tours Fotosafari im März in der Masai Mara, Kenia. Mein nächster Foto Workshop vom 30. Juli bis 06. August 2016 in die Maasai Mara hat nur noch drei Restplätze. 

 

Für Alle, die solch eine einmalige Tour (Migrations Zeit der Gnus) dennoch im August 2016 miterleben wollen, biete ich ab sofort einen zweiten Termin in der Maasai Mara vom 06. bis 13. August 2016 inklusive 7 Übernachtungen mit Vollpension, allen Eintrittsgebühren und Pirschfahrten inklusive Transfer ab Nairobi für 3.298,- Euro. 

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Fotosafari Masai Mara Kenia mit Uwe Skrzypczak
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Sa

09

Apr

2016

Leopard im Baum

Gästegeschichte vom Photoworkshop mit  Uwe in der Masai Mara im März 2016

 

Norbert Schuster – endlich ein Leopard im Baum!

 

Es war am Nachmittag des letzten vollen Tages auf meiner dritten Safari in der Masai Mara mit Uwe. Ich hatte mich schon damit abgefunden, dass es auch dieses Mal mit meinem Wunschmotiv, einen Leoparden schön sichtbar im Baum, nichts werden würde.

Der Himmel verdunkelte sich zunehmend und ein kräftiger Regenguss drohte, als wir einen Adler im schönen Licht sahen. Obwohl Uwe von der Vogelfotografie nichts hält, fuhren wir (Burghard, unser Fahrer Bernhard und ich) zu dem Baum und begannen den Adler zu fotografieren. Da bemerkte Bernhard den Leoparden in einem anderen Baum, nahezu unverdeckt von Ästen. Der machte sich allerdings sofort davon, vom ersten bis zum letzten Bild vergingen nur 16 Sekunden. Dennoch gelangen uns ein paar schöne Fotos. Ein toller Ausklang für diese Safari!

Leopard im Baum,

Nikon D810, AF-S Nikkor 400mm F 2.8E FL ED VR, 1/500 F5.0 ISO 220

Leopard Masai Mara Kenya

Leopard absprungbereit.

Nikon D810, AF-S Nikkor 400mm F 2.8E FL ED VR, 1/800 F5.0 ISO 360

Leopard im Sprung. Masai Mara Kenia

Leopard im Sprung,

Nikon D810, AF-S Nikkor 400mm F 2.8E FL ED VR, 1/800 F5.0 ISO 360

Hier noch weitere Bilder von der gleichen Fotosafari in der Masai Mara gemeinsam mit Uwe. 

Leopardin Bahati mit Nachwuchs beim Flussübergang, Nikon D750, AF-S Nikkor 600mm F 4.0E FL ED VR,  1/1250 F4.5 ISO 220

Leopardin Bahati mit Nachwuchs beim Flussübergang.

Nikon D750, AF-S Nikkor 600mm F 4.0E FL ED VR, 1/1250 F4.5 ISO 220

Leopardin Bahati am Olare Orok River.

Nikon D750, AF-S Nikkor 600mm F 4.0E FL ED VR, 1/1250 F4.5 ISO 140

Leopardin Bahati im Morgenlicht, Nikon D750, AF-S Nikkor 600mm F 4.0E FL ED VR, 1/1250 F4.5 ISO 220

Leopardin Bahati im Morgenlicht.

Nikon D750, AF-S Nikkor 600mm F 4.0E FL ED VR, 1/1250 F4.5 ISO 220

Bahatis Nachwuchs folgt der Mutter, Nikon D750, AF-S Nikkor 600mm F 4.0E FL ED VR, 1/1250 F4.5 ISO 280

Bahatis Nachwuchs folgt der Mutter.

Nikon D750, AF-S Nikkor 600mm F 4.0E FL ED VR, 1/1250 F4.5 ISO 280

Bahatis Nachwuchs beim herumturnen im Uferdickicht, Nikon D4, AF-S Nikkor 70 – 200mm F 2.8 ED VRII, 1/800 F3.2 ISO 1000

Bahatis Nachwuchs beim herumturnen im Uferdickichtt.

Nikon D4, AF-S Nikkor 70 – 200mm F 2.8 ED VRII, 1/800 F3.2 ISO 1000

Kämpfende Zebra Masai Mara Kenia, Nikon D810, AF-S Nikkor 400mm F 2.8E FL ED VR, 1/1600 F5.0 ISO 280

Kämpfende junge Zebrahengste,

Nikon D810, AF-S Nikkor 400mm F 2.8E FL ED VR, 1/1600 F5.0 ISO 280

Kämpfende junge Zebrahengste Masai Mara Kenia, Nikon D810, AF-S Nikkor 400mm F 2.8E FL ED VR, 1/1600 F5.0 ISO 280

Kämpfende junge Zebrahengste,

Nikon D810, AF-S Nikkor 400mm F 2.8E FL ED VR, 1/1600 F5.0 ISO 280

Hyänen Masai Mara, Kenia. Nikon D810, AF-S Nikkor 400mm F 2.8E FL ED VR, 1/1250 F5.0 ISO 250

Eine Hyäne versucht den Rest eines Zebrarisses in einem Schlammloch zu verstecken.

Nikon D810, AF-S Nikkor 400mm F 2.8E FL ED VR, 1/1250 F5.0 ISO 250

Hyäne Masai Mara, Kenia. Nikon D810, AF-S Nikkor 400mm F 2.8E FL ED VR, 1/1250 F5.0 ISO 250

Eine Hyäne flieht mit dem Rest eines Zebrarisses.

Nikon D810, AF-S Nikkor 400mm F 2.8E FL ED VR, 1/1250 F5.0 ISO 250

Danke an Norbert für diese tollen Fotos und Safari Momente von meiner DM Tours Fotosafari im März in der Masai Mara, Kenia. 

Mein nächster Foto Workshop vom 30. Juli bis 06. August 2016 in die Maasai Mara hat nur noch drei Restplätze. 

 

Für Alle, die solch eine einmalige Tour (Migrations Zeit der Gnus) dennoch im August 2016 miterleben wollen, biete ich ab sofort einen zweiten Termin in der Maasai Mara vom 06. bis 13. August 2016 inklusive 7 Übernachtungen mit Vollpension, allen Eintrittsgebühren und Pirschfahrten inklusive Transfer ab Nairobi für 3.298,- Euro. 

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